Therapieformen

In der Psychotherapie haben sich heute grundsätzlich zwei unterschiedliche Behandlungskonzepte etabliert. Auf der einen Seite die sogenannten Psychodynamischen Verfahren, begründet auf die um 1900 von Sigmund Freud entwickelte Psychoanalyse, und auf der anderen Seite die Verhaltenstherapie.

Welche Therapieform für welchen Patienten geeignet ist, hängt immer von der zugrunde liegenden Krankheit, deren Verlauf und dem psychosozialen Umfeld ab und ist meiner Ansicht nach nicht zu pauschalisieren. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt vor allem auf der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, die sich um 1970 im deutschsprachigen Raum entwickelte und zu den Psychodynamischen Verfahren zählt. Hierbei geht es vor allem darum im Gespräch mit dem Patienten gemeinsam Ursachen für die aktuelle Konflikt- bzw. Krankheitssituation zu erörtern und Lösungsstrategien zu entwickeln, um diese oft in der Vergangenheit entstandenen problematischen Denk- und Verhaltensmuster positiv zu beeinflussen.

Die Behandlungsdauer und natürlich auch der genaue Ablauf der Therapie variiert je nach Art, Intensität und Dauer der zugrunde liegenden Erkrankung und hängt stark von der Motivation und Veränderungsbereitschaft des Patienten ab.